03.11.2019 in Kommunales

Spielplatz

 

Konrad Skatula (Mitglied im Ortschaftsrat Jesau) hat einen Entwurf erarbeitet für die Umgestaltung des Spielplatzes in der Elsteraue. Was meint ihr dazu?

17.10.2019 in Jugendpolitik

Skaterpark

 

Ideensammlung zum Skatertpark und dem anstehenden Zwanzigjährigen Jubiläum im kommenden Jahr. Nun müssen Taten folgen. Gute Ideen allein reichen nicht. Es müssen mehr Freizeitmöglichkeiten für die 12 bis 20 Jährigen in unserer Stadt geschaffen werden!

15.10.2019 in Kommunales

Das Trauma von Arnsdorf

 

In den klassischen Medien sowie den Sozialen Netzwerken mehren sich die Diskussion um Gewalttaten, Schuld und Opfer. Ich finde es beschämend, dass in letzter Zeit leider häufig als erstes über die Nationalität von Tätern und Opfern diskutiert wird. Als ob es nach Taten wie in Halle nichts Wichtigeres gäbe. Egal ob Täter und Opfer die Gleiche Nationalität oder unterschiedliche haben Gewalt bleibt Gewalt und darf nicht toleriert werden. Die Basis für physische Gewalt bildet dabei oft zuvor erlebter psychischer Gewalt. Das beginnt bereits in der Schule mit Leistungsdruck und eine Schul- und Bewertungssystem, dass der gesunden Entwicklung von Kinder nicht grade zuträglich ist. Weiter geht es dann im Job-Center mit psychischen Druck wie Verfügbarkeit rund um die Uhr, sich abmelden müssen wenn man in den Urlaub fährt und und und …. da kann sicher fast jeder, der einmal in der misslichen Lage der Jobsuche war, ein Lied davon singen. Diese erlebten Ungerechtigkeiten und das Gefühl das Andere es vermeintlich leichter im Leben haben aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Zugehörigkeit zu einem bestimmten Milieu, mündet dann zunächst oft in verbaler Gewalt. Dabei bieten die Sozialen Netzwerke natürlich ein gute Plattform um schnell viele Menschen zu erreichen. Komplexe politische Sachverhalte werden in wenigen Worten oder in Karikaturen zusammengefasst um einen möglichst großen Empörungsfaktor zu schaffen. Das erste Opfer ist da schon meist die Wahrheit die irgendwo auf der Strecke bleibt. Nahe zu jede Nachricht wird dabei für die eigenen Zwecke umgedeutet. Lob erhält man dann zu meist von seiner selbstgeschaffenen Sozialenblase, die aus einer möglichst großen Liste an Gleichgesinnten aus der ganzen Welt besteht und sich dann auch noch „Freunde“ nennt. Je provokanter die Aussage desto mehr „gefällt mir“ Angaben. Fehlende Anerkennung durch Gesellschaft, Staat und realen sozialen Kontakten werden mit digitalen Ovationen kompensiert. Ein weiter logischer Schritt ist dann auch im realen Leben Taten folgen zu lassen. Das beginnt scheinbar harmlos mit Missachtung der Gesprächskultur in den Beispielsweise Teilnehmer an Podiumsdiskussionen mit ständigen Zwischenrufen aus dem Konzept gebracht werden sollen oder einer im vorbei laufen schnell hingeworfenen Beleidigung. Hier kann ich nur anmerken das es sich beispielsweise weder gehört ein Mitglied der AFD pauschal als „Nazischwein“ zu bezeichnen noch Mitglieder der Grünen, SPD oder Linken als „links-grün versiffte Spinner“. Wir brauchen wieder mehr Respekt vor der Würde des Einzelnen. Nach siebzig Jahren sollte jeder die Inhalte des Grundgesetzes nun langsam kennen, denn meist bleibt es nicht bei Worten. Das entsetzliche Taten mit Schusswaffen, Messern oder Sprengsätzen zu verurteilen und nach geltendem Recht zu ahnden sind steht außer Diskussion. Genauso verwerflich ist es aber auch einen psychisch Kranken an einen Lichtmast zu fesseln. Und nicht weniger widerwärtig ist es solche Taten im Internet zu rechtfertigen und für gut zu heißen. Psychische Krankheit gibt es viele, wie etwa Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen, was nicht geht ist Menschen die an einer solchen Erkrankung leiden isolieren zu wollen. Nach dem Vorfall in Arnsdorf gab es Kommentare wie „Warum darf ein psychisch Kranker überhaupt frei herumlaufen?“ – ja das darf er weil erstens ein weitere Isolation für den Heilungsprozess nicht gerade zuträglich ist und weil die Zeiten in denen Menschen die nicht körperlich, geistig und sozial Gesund sind isoliert und zum Teil ermordet wurden zum Glück vorbei sind und sich nie wieder wiederholen dürfen. Was nach solchen Vorfällen zu tun ist hat die Bürgermeistern von Arnsdorf Martina Angermann gezeigt – Zivilcourage. Wenn in diesem Land Unrecht geschieht darf nicht weg geschaut werden. Und so schauen auch wir nicht weg wenn eine gestandene Kommunalpolitikerin mit Beschimpfungen, Verunglimpfungen und Bedrohungen eingeschüchtert und systematisch Krank und damit Mundtot gemacht wird. Egal ob im Internet oder am Stammtisch Hass, Beleidigungen und Ungerechtigkeiten dürfen nicht unkommentiert bleiben. Die breite Mitte der Gesellschaft verurteilt linke und rechte Beleidigungen und Gewalt aber schweigt dazu. Das muss sich ändern! Wir sind mehr!

 

Konrad Skatula

 

https://www.saechsische.de/plus/trauma-nach-dem-fall-arnsdorf-5127556.html

26.09.2019 in Landespolitik

Wir sind stolz, Sozis zu sein!

 

So viele Menschen sagen uns derzeit, wie wir uns zu fühlen haben. Wir sollen uns schämen, am besten alle zurücktreten, wovon auch immer, die Groko hinschmeißen, im Landtag in die Opposition gehen und überhaupt, wer braucht schon die Sozis?

Keiner von uns kann sagen, dass derartige Argumentationen spurlos an uns vorbei gehen. Wir haben einen sehr emotionalen und engagierten Wahlkampf geführt, eine Belohnung gab es dafür nicht. Das macht uns wütend, das macht uns traurig und auch ratlos.

Ein „weiter so“ kann es nicht geben! Doch weitergehen muss es! Und nicht weil wir müssen, sondern weil wir wieder erfolgreich sein wollen.

Wir schauen nach vorne, doch nicht, bevor wir die vergangenen Jahre kritisch betrachtet und ausgewertet haben.

Wir werden organisatorische Änderungen auf vielen Ebenen der Partei durchführen müssen, auch bei uns im Landkreis Bautzen.

Wir müssen mit unseren sozialdemokratischen Werten wieder wahrnehmbar für die Bürgerinnen und Bürger werden und uns und unsere Errungenschaften mit Stolz „verkaufen“.

Wir werden uns innerhalb unserer Partei vehement dafür einsetzen, dass der ländliche Raum und die kleinen Städte nicht abgehangen werden.

Wir dürfen uns nicht kleinreden lassen.

Wir wollen wieder erfolgreich sein.

Wir sind stolz, Sozis zu sein!

 

Kathrin Michel

26.08.2019 in Jugendpolitik

Unterstützung durch die JUSOS aus Hamburg-Altona

 

Am 24.08.2019 besuchten uns die Jusos aus Hamburg-Altona. Ihr Ziel war es den Ortsverein und die Jusos Lausitz beim Wahlkampf zu unterstützen. Neben Flyerverteilung, Tür-zu-Tür Wahlkampf und politischer Diskussionsrunde mit unserem Kreisvorsitzenden Kevin Stanulla und Günter Kern (Gründungsmitglied SPD Sachsen), ließen wir den Abend gemeinsam bei einer kleinen Grillrunde ausklingen. Beeindruckt zeigten sich die Hamburger von der Zerstörung der Landschaft durch den Braunkohletagebau. Danke für den Besuch, natürlich werden wir euch nächstes Jahr im Bürgerschaftswahlkampf unterstützen.

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16.01.2020 16:29 Herzlichen Glückwunsch, Münte!
Franz Müntefering wird 80. Von der Volksschule zum Vizekanzler. Ein Vollblutpolitiker aus Überzeugung. Sozialdemokrat, immer. Stets ist er dabei er selbst geblieben: nüchtern, gelassen, mutig, voller Leidenschaft, mitunter verschmitzt und nie abgehoben. Immer unverwechselbar. Dafür schätzen ihn die Menschen – über Parteigrenzen hinweg. Das Glückwunschschreiben der Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans im Wortlaut. Quelle:

11.01.2020 22:04 Für mehr bezahlbare Wohnungen
Wir wollen die preistreibende Spekulation mit Grund und Boden bekämpfen, damit Wohnungen entstehen, deren Mieten alle zahlen können. Mit kaum etwas anderem lässt sich so leicht Geld verdienen wie mit Grundstücken und den Gebäuden darauf. Besonders seit der Finanzkrise wird mit Boden und Immobilien spekuliert. In Stuttgart etwa kommen bereits 50 Prozent der Immobilieninvestitionen aus

03.01.2020 08:17 Das ändert sich 2020
Mehr Geld für Auszubildende, Familien, Rentnerinnen und Rentner – sowie günstigere Bahnfahrten für alle: Die Bundesregierung hat für 2020 viele Änderungen auf den Weg gebracht. Was sich für die Menschen in Deutschland in diesem Jahr ändert. Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick auf spd.de

30.12.2019 11:16 Wir trauern um Manfred Stolpe
Der erste Brandenburger Ministerpräsident nach der Wiedervereinigung, Manfred Stolpe, ist tot. Er starb in der Nacht zum Sonntag im Alter von 83 Jahren. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans schrieb, Stolpes Tod mache ihn „sehr traurig“. „Mit ihm verlieren Deutschland, Brandenburg und die Sozialdemokratie eine prägende Persönlichkeit.“ Stolpe habe „wie kein anderer den Aufbau des Landes Brandenburg und

28.12.2019 22:19 Bärbel Bas zum Defizit der Krankenkassen
Bärbel Bas, stellvertretende SPD-Fraktionschefin, nimmt Stellung zum Defizit der Krankenkassen. „Krankenkassen sind keine Sparkassen, sondern bieten Service-Leistungen für ihre Versicherten. Im letzten Jahr hat es zahlreiche Verbesserungen für uns Versicherte gegeben: Mittels Terminservice-Gesetz werden Facharzttermine zeitnah vermittelt und Pflegeeinrichtungen bekommen mehr Personal – das kostet Geld. Es ist daher richtig, dass Rücklagen in Höhe von rund

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